Pump and Dump

Pump and Dump bezeichnet ein Muster, bei dem der Kurs eines Tokens in kurzer Zeit stark steigt und danach ebenso schnell einbricht. Der Anstieg entsteht oft durch Begeisterung, abgestimmte Käufe oder Beiträge, die Aufmerksamkeit erzeugen. Ob wirklich Absicht dahintersteht, ist am Kurs allein nicht ablesbar.

Was das bedeuten kann

Eine scharfe Spitze mit anschließendem tiefen Fall kann ein Hinweis darauf sein, dass einzelne Parteien am Höhepunkt an spätere Einsteiger verkauft haben. Es kann aber auch gewöhnliche Volatilität sein, wie sie bei vielen Tokens vorkommt. Das Muster für sich beweist nichts, es ist aber ein Anlass für einen genaueren Blick.

Was ist Pump and Dump?

Praxisbeispiel: Ein Token verdoppelt sich innerhalb eines Tages und fällt danach unter den Ausgangspreis zurück. Ob Absicht hinter der Marktbewegung stand, zeigt sich erst durch die Prüfung der Transaktionen rund um die Spitze, nicht anhand des Charts allein. Ein Dump, der nicht von selbst entsteht, sondern organisiert wird, berührt das, was unter Anlagebetrug fällt.

Ist ein Pump and Dump immer Absicht?

Nicht zwangsläufig. Es kann auf abgestimmtes Handeln hindeuten, kann aber auch gewöhnliche Volatilität sein. Was wirklich vorliegt, zeigt sich erst durch die Untersuchung der Transaktionen rund um die Spitze und der Adressen, die dann verkauft haben.

Wie erkenne ich ein Pump-and-Dump-Muster?

Ein schneller, scharfer Anstieg gefolgt von einem ebenso schnellen Rückgang kann auffallen. Das Muster lädt dazu ein, die Transaktionen rund um den Höhepunkt zu prüfen, ist aber für sich allein kein Beweis. Erst die Zuordnung der handelnden Adressen macht das Bild belastbar.

Siehe auch

Weiterführende Informationen: BaFin, Anlagebetrug.


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