Wash Trading

Wash Trading ist Handel, bei dem dieselbe Partei zugleich auf der Kauf- und der Verkaufsseite steht, sodass es aussieht, als gäbe es viel Nachfrage nach einem Token. Das Volumen wirkt hoch, obwohl kaum echter Handel stattfindet. Dies wird im Deutschen auch als Scheinhandel bezeichnet.

Was das bedeuten kann

Ein Token, der auffällig viel gehandelt wirkt, dessen Volumen aber ständig zwischen denselben Adressen hin und her läuft, kann ein Hinweis auf künstlich aufgeblähtes Volumen sein. Es kann auch eine harmlose Erklärung geben. Das Signal lädt zur Prüfung ein, beweist für sich aber nichts.

Was ist Wash Trading?

Praxisbeispiel: Ein Token zeigt zunächst ein reges Handelsbild, doch bei genauerem Hinsehen läuft ein großer Teil der Transaktionen zwischen einer Handvoll Adressen. Um Wash Trading zu erkennen, ist die Analyse der Adressen nötig, nicht nur des Volumens. Wash Trading ist Handel, bei dem dieselbe Partei auf Kauf- und Verkaufsseite steht, sodass Nachfrage vorgetäuscht wird.

Wie erkenne ich mögliches Wash Trading?

Ein Token, dessen Volumen hoch wirkt, aber ständig zwischen denselben Adressen kreist, kann ein Hinweis sein. Der Zusammenhang zwischen den Adressen ist nötig, um mehr sagen zu können. On-chain lässt sich nachvollziehen, ob echte, unabhängige Parteien beteiligt sind oder immer dieselben Wallets.

Warum sollte jemand das Volumen künstlich aufblähen?

Ein hoch wirkendes Volumen kann einen Token aktiver und attraktiver erscheinen lassen, als er ist. Ob das gezielt geschieht, zeigt sich erst durch die Untersuchung der Adressen hinter dem Handel. Erst die Zuordnung trennt echten Handel von reinem Scheinhandel.

Siehe auch

Weiterführende Informationen: BaFin, Anlagebetrug.


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