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On-Chain

Wenn eine Zahlung on-chain stattfindet, ist sie dauerhaft auf der Blockchain festgelegt. Das macht es möglich, eine Transaktion objektiv zu verfolgen und in einem Untersuchungsbericht zu untermauern. Bei Betrug bildet das On-Chain-Material häufig den stärksten Anknüpfungspunkt, weil es sich nachträglich nur schwer ändern lässt.

Was ist On-Chain?

On-Chain bedeutet, dass eine Transaktion oder Angabe direkt auf der Blockchain verarbeitet wird und dort dauerhaft sichtbar bleibt. Jeder kann die Transaktion über einen Blockchain-Explorer wiederfinden, wenn er den Transaktions-Hash der Adresse hat. Das steht im Gegensatz zu off-chain Angaben, die außerhalb der Blockchain liegen und dadurch schwerer zu verifizieren sind.

Warum ist On-Chain für eine Untersuchung wichtig?

Weil On-Chain-Angaben nicht zu manipulieren sind, bilden sie eine belastbare Grundlage für eine Rekonstruktion des Geldstroms. Ein Untersucher kann Adressen gruppieren, eine Kette rekonstruieren und so zeigen, woher das Vermögen kommt und wohin es geflossen ist. Off-chain Stücke wie E-Mails oder Bildschirmaufnahmen ergänzen das Bild, wiegen aber weniger schwer als die On-Chain-Spur. Bei Krypto-Sachverhalten verweist die Bundesbank auf nachvollziehbare Belege (siehe Deutsche Bundesbank).

Häufige Fragen zu On-Chain

On-Chain-Daten sind öffentlich einsehbar und dauerhaft, sagen aber für sich genommen noch nichts über die Person hinter einer Adresse. Erst die Untersuchung verbindet die Daten zu einem nachvollziehbaren Bild.

Praxisbeispiel Um einen Geldstrom zu belegen, wurden die On-Chain-Transaktionen als Grundlage genutzt. Weil sie dauerhaft festgelegt sind, konnte die Route Schritt für Schritt kontrolliert werden.


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