Honeypot-Token

Ein Honeypot-Token ist ein Token, den man kaufen, aber nicht oder kaum wieder verkaufen kann. Die Ursache liegt oft im Code des Tokens selbst, der den Verkauf blockiert oder einschränkt. Ob eine Sperre Absicht ist, zeigt sich nicht immer sofort.

Was das bedeuten kann

Gelingt der Kauf, der Verkauf aber wiederholt nicht, kann das ein Hinweis darauf sein, dass der Token darauf ausgelegt ist, Einsteiger festzuhalten. Es kann auch einen technischen Grund ohne Absicht geben. Das Signal lädt zur Vorsicht ein, liefert aber für sich kein Urteil.

Was ist ein Honeypot-Token?

Praxisbeispiel: Jemand kauft einen neuen Token, dessen Wert zunächst zu steigen scheint, kann ihn beim Verkauf aber nicht loswerden. Ob die Sperre bewusst im Code steht, lässt sich durch die Prüfung des Codes und der Transaktionen anderer Inhaber feststellen. Ein Honeypot-Token ist ein Token, den man kaufen, aber nicht oder kaum verkaufen kann, meist wegen des Codes.

Warum kann ich einen Token kaufen, aber nicht verkaufen?

Das kann am Code des Tokens liegen, der den Verkauf blockiert oder einschränkt. Manchmal ist das bewusst so angelegt, manchmal ist es ein technischer Fehler. Der Unterschied zeigt sich erst durch die Prüfung des Codes und der Transaktionen anderer Adressen, die denselben Token halten.

Ist ein Honeypot immer Absicht?

Nicht zwangsläufig. Es kann technische Gründe geben, die nichts mit Absicht zu tun haben. Das Signal ruft zur Vorsicht auf, gibt für sich allein aber kein Urteil ab. Erst die on-chain-Analyse zeigt, ob viele Käufer betroffen sind und ob die Sperre systematisch wirkt.

Siehe auch

Weiterführende Informationen: BaFin, Anlagebetrug.


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