Token

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Bei Kryptobetrug dreht sich vieles um einen Token, der wertvoll aussieht, in Wirklichkeit aber wertlos oder manipuliert ist. Das Erkennen des Token-Typs und seines Herausgebers ist ein wichtiger Schritt in einer Untersuchung. Ein Token ist an sich neutral; ob Betrug vorliegt, haengt vom Zusammenhang und von der Frage ab, wer den Token herausgibt und wie er verteilt wird.

Was ist ein Token?

Ein Token ist eine digitale Werteinheit, die auf einer bestehenden Blockchain herausgegeben wird, etwa auf Ethereum. Anders als eine eigene Muenze wie Bitcoin nutzt ein Token die Infrastruktur eines anderen Netzwerks. Tokens koennen fuer einen Zweck stehen, aber auch Gegenstand reiner Spekulation sein.

Wie kann ein Token bei Betrug genutzt werden?

Betrueger legen haeufig einen eigenen Token an und pumpen den Kurs kuenstlich auf, um anschließend ihren eigenen Bestand abzustoßen. Auch Honeypot-Tokens, die man zwar kaufen, aber nicht verkaufen kann, kommen vor. In einer Untersuchung wird auf den Herausgeber, die Verteilung des Tokens und die Transaktionsmuster rund um die Lancierung geachtet. Die BaFin verweist bei Krypto-Werten auf sorgfaeltige Einordnung (siehe BaFin Verbraucher).

Häufige Fragen zu Token

Ein Token ist an sich neutral; entscheidend ist, wer ihn herausgibt und wie er verteilt wird. Ein ploetzlicher Kursanstieg oder ein Token, den man nicht verkaufen kann, ist ein Warnsignal, aber noch keine Feststellung.

Praxisbeispiel Ein Betroffener kaufte einen Token, der stark im Kurs stieg, ihn aber nicht mehr verkaufen konnte. Paucitas untersuchte den Herausgeber und die Transaktionsmuster rund um die Lancierung.


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