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Deepfake

Bei Kryptobetrug taucht ein Deepfake häufig als bekanntes Gesicht auf, das eine Investitionsplattform anpreist. Das ist ein Signal dafür, dass die Vertrauenswürdigkeit eines Angebots künstlich aufgebaut wird und dass die Herkunft des Bildmaterials eine Untersuchung verdient. Ein überzeugendes Video allein sagt nichts über die Seriosität eines Angebots.

Was ist ein Deepfake?

Ein Deepfake ist ein mit künstlicher Intelligenz erzeugtes Bild, Video oder Audio, in dem eine bestehende Person täuschend echt neues Material zu sagen oder zu tun scheint. Bei Betrug wird die Technik genutzt, um Vertrauen zu wecken: Das Opfer glaubt, einen bekannten Unternehmer oder eine Nachrichtensendung zu sehen, obwohl es sich um eine Fälschung handelt. Der Begriff wird auch als KI-Deepfake bezeichnet.

Wie erkennt man einen Deepfake bei Kryptobetrug?

Achten Sie auf unnatürliche Mund- und Augenbewegungen, eine Stimme, die nicht ganz synchron läuft, und vor allem auf die Botschaft: ein garantiert hoher Ertrag oder Druck, schnell zu investieren, ist ein stärkeres Signal als das Bild selbst. Ein unerwartetes Investitionsangebot bleibt ein Grund zur Vorsicht, auch wenn die Bilder echt wirken.

Was bedeutet ein Deepfake für eine Untersuchung?

Ja, die Technik verbessert sich schnell, wodurch Bild und Stimme überzeugender werden. Deshalb zählt vor allem der Zusammenhang. Paucitas macht die Transaktionen nachvollziehbar, sodass deutlich wird, wohin eingezahltes Geld geflossen ist. Das Bundeskriminalamt weist auf die Zunahme solcher Täuschungen im Cybercrime hin (siehe BKA Cybercrime).

Praxisbeispiel Ein Betroffener sah ein Video, in dem ein bekannter Unternehmer eine Plattform empfahl. Das Video war ein Deepfake. Paucitas verfolgte nicht das Bild, sondern die Einzahlungen und machte den Zahlungsstrom nachvollziehbar.


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