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Geldwäsche

Geldwäsche beschreibt das Verschleiern der Herkunft von Vermögen, sodass es aussieht, als stamme es aus einer regulären Quelle. Im Kontext von Krypto wird dazu häufig über Routen mit mehreren Zwischenschritten gearbeitet, die den Ursprung schwerer nachvollziehbar machen. Ob im Einzelfall Geldwäsche vorliegt, ist eine Bewertung, die erst nach Untersuchung und Einordnung getroffen werden kann.

Was bedeutet Geldwäsche?

Geldwäsche ist das Verschleiern der Herkunft von Vermögen, damit es aus einer regulären Quelle zu stammen scheint. Der Begriff wird auch als digitale Geldwäsche verwendet, wenn es um Krypto geht. Eine Route, die die Herkunft schwer nachvollziehbar macht, kann ein Hinweis sein, muss aber nichts bedeuten.

Wann liegt bei Krypto Geldwäsche vor?

Eine auffällige Route ist noch keine Feststellung. Manchmal gibt es eine reguläre Erklärung. Ob tatsächlich Geldwäsche vorliegt, lässt sich erst nach einer Untersuchung und einer Einordnung beurteilen. Nicht jede komplexe Bewegung ist verdächtig.

Ist eine unübersichtliche Route immer Geldwäsche?

Nein. Eine Route kann ein Hinweis sein, aber auch eine gewöhnliche Erklärung haben. Es gilt: die Einordnung erfolgt nach der Untersuchung. Bei Verdacht auf Geldwäsche verweisen die BaFin und das Bundeskriminalamt auf die zuständigen Stellen (siehe BaFin Geldwäscheprävention).

Praxisbeispiel Bei der Verfolgung eines Geldstroms fällt auf, dass die Route über mehrere Zwischenschritte läuft, die die Herkunft schwerer nachvollziehbar machen. Dieses Muster kann Anlass zu einer näheren Untersuchung sein, sagt aber für sich genommen noch nichts.


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