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Vermögensverifizierung

Die Vermögensverifizierung prüft, ob digitales Vermögen nachweisbar vorhanden, kontrollierbar und in seiner Herkunft nachvollziehbar ist. Sie ist eine Prüfung im Nachhinein, kein Werturteil vorab, und schafft die Grundlage, die Bank, Finanzamt und Notar nach dem Geldwäschegesetz (GwG) verlangen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Vermögensverifizierung stellt fest, ob digitales Vermögen wirklich vorhanden, kontrollierbar und in der Herkunft nachvollziehbar ist.
  • Sie ist eine Prüfung im Nachhinein und kein Werturteil über Sie oder Ihr Geld.
  • Grundlage sind Wallet-Zugriffe, Transaktionsdaten der Blockchain und Belege der Krypto-Börsen.
  • Ergebnis ist eine Dokumentation, die Bank, Notar oder Finanzamt selbst nachrechnen können.
  • Was sich nicht belegen lässt, steht ausdrücklich im Bericht und wird nicht überdeckt.

Was die Vermögensverifizierung bedeuten kann

Lässt sich ein angegebenes Vermögen nicht verifizieren, ist das ein Anlass für einen genaueren Blick, aber kein Beweis für ein Problem. Manchmal sind Daten nur schwer zuzuordnen, in anderen Fällen fehlt die zugrunde liegende Dokumentation. Erst die Prüfung klärt, welcher Fall vorliegt.

Was ist Vermögensverifizierung?

Es ist die Feststellung, ob digitales Vermögen tatsächlich existiert, verfügbar ist und in einer nachvollziehbaren Historie aufgebaut wurde. Die Prüfung stützt sich auf Wallet-Zugriffe, Transaktionsdaten der Blockchain und Belege der Krypto-Börsen. Ergebnis ist eine belastbare Vermögensdokumentation, die Dritte prüfen können.

Warum ist die Vermögensverifizierung manchmal schwierig?

Digitales Vermögen liegt oft über mehrere Wallets und Plattformen verteilt. Diese Daten zusammenzuführen kostet Zeit, und erst danach zeigt sich das vollständige Bild. Verlorene Zugangsdaten, geschlossene Börsen oder Transaktionen über einen Mixer erschweren die Zuordnung zusätzlich.

Wie belege ich mein Kryptovermögen gegenüber einer Bank?

Paucitas untermauert Ihr Kryptovermögen gegenüber einer deutschen Bank durch die nachvollziehbare Transaktionshistorie, festgehalten in einem unabhängigen Bericht. Wir geben keine Aussage über die Entscheidung der Bank ab, sondern liefern die sachliche Grundlage, die Sie vorlegen können.

Wie läuft eine Vermögensverifizierung ab?

Eine Vermögensverifizierung folgt sechs Schritten, die bewusst in dieser Reihenfolge stehen:

  • Bestandsaufnahme: welche Wallets, Börsenkonten und Zeiträume sollen abgedeckt werden.
  • Kontrollnachweis: Sie belegen die Verfügungsgewalt über die Adressen, zum Beispiel per Signatur.
  • Datenerhebung: Exporte der Börsen, Kontoauszüge und die passenden Blockchain-Daten werden eingelesen.
  • Abgleich: die Angaben werden gegen die Kette geprüft, Umschichtungen zwischen eigenen Wallets werden herausgerechnet.
  • Bewertung zum Stichtag: Bestände werden mit einer einheitlichen Kursquelle in Euro dargestellt.
  • Bericht: Feststellungen, Methode und offene Punkte werden so festgehalten, dass ein Dritter sie nachprüfen kann.

Zum Hintergrund der Sorgfaltspflichten siehe § 10 Geldwäschegesetz.

Wer verlangt eine Vermögensverifizierung?

Nach einer Vermögensverifizierung fragen vor allem Stellen, die nach dem Geldwäschegesetz selbst in der Pflicht stehen. Banken verlangen sie, bevor sie größere Beträge aus Krypto-Verkäufen annehmen oder als Eigenkapital anerkennen. Notare fordern sie beim Immobilienkauf, weil sie die Mittelherkunft dokumentieren müssen. Auch Steuerberater, Gerichte, Insolvenzverwalter und Gegenseiten in einem Zivilverfahren stützen sich darauf, wenn ein Bestand strittig ist. In allen Fällen gilt derselbe Maßstab: nicht die Höhe des Vermögens entscheidet, sondern ob die Kette vom Erwerb bis heute für einen Außenstehenden nachvollziehbar bleibt.

Wichtig ist deshalb, vorab zu klären, was die anfragende Stelle genau sehen will. Eine Bank braucht meist den Weg des Geldes bis zur Einzahlung, ein Notar die Zuordnung zum Kaufpreis, ein Gericht die Methode und die Grenzen der Aussage. Wer den Zweck kennt, bekommt einen Bericht, der ohne Nachforderungen zu verarbeiten ist, statt einer Sammlung von Rohdaten, die niemand einordnen kann.

Wie belege ich die Herkunft von Kryptovermögen für eine Immobilienfinanzierung?

Praxisbeispiel: Für eine Immobilienfinanzierung verlangt der Kreditgeber einen Herkunftsnachweis der Krypto-Mittel, festgehalten in einem Bericht bei den Unterlagen des Notars. Paucitas verifiziert die Bestände über mehrere Wallets, ordnet jede Einzahlung zu und erstellt eine Dokumentation, die Bank und Notar nachvollziehen können. Wir liefern die faktische Basis, kein Finanz- oder Steuerurteil.

Siehe auch

Weiterführende Informationen zur Geldwäscheprävention: BaFin, Geldwäscheprävention.

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