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Peel-Chain

Eine Peel-Chain ist ein Muster, bei dem jeweils ein kleiner Teil eines Betrags abgespalten und weitergeleitet wird, während der große Rest zur nächsten Adresse weiterläuft. Betrüger nutzen diese Technik, um die Herkunft von Geld zu verschleiern. Das Erkennen einer Peel-Chain hilft in einer Untersuchung, die Route der Münzen dennoch zu verfolgen.

Was ist eine Peel-Chain?

Bei einer Peel-Chain läuft Geld über eine lange Reihe von Adressen, wobei bei jedem Schritt ein kleiner Betrag abgespalten wird, oft in Richtung einer Börse. Es sieht aus, als falle von einer großen Menge nach und nach etwas ab. Durch das Muster erscheint die Spur zersplittert, während sich der Hauptstrom mit der richtigen Analyse dennoch gut verfolgen lässt.

Warum nutzen Betrüger eine Peel-Chain?

Eine Peel-Chain macht es schwerer, auf einen Blick zu sehen, wohin das Geld ging, weil der Betrag über viele Transaktionen und Adressen verteilt wird. Mit einer Blockchain-Analyse lässt sich das Muster dennoch erkennen und zurückverfolgen. Das Bundeskriminalamt weist auf solche Verschleierungstechniken im Cybercrime hin (siehe BKA Cybercrime).

Häufige Fragen zur Peel-Chain

Eine Peel-Chain ist ein Verschleierungsmuster, kein Beweis für sich. Ob im Einzelfall Betrug vorliegt, zeigt erst die nähere Untersuchung der Route und des Zusammenhangs.

Praxisbeispiel Bei der Verfolgung eines Geldstroms wurde bei jedem Schritt ein kleiner Betrag abgespalten, während der Rest weiterlief. Das Erkennen dieser Peel-Chain half, den Hauptstrom bis zu einer Börse nachzuvollziehen.


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