←Zurück zu Kryptovermögen und Herkunft

Geldwäschegesetz (GwG)

Kurz gesagt

Das Geldwäschegesetz (GwG) ist das deutsche Gesetz gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Es verpflichtet unter anderem Banken, Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen, Immobilienmakler, Notare und Steuerberater, ihre Kunden zu kennen, bei Bedarf die Herkunft von Vermögenswerten zu prüfen und Verdachtsfälle an die Financial Intelligence Unit (FIU) zu melden.

Paucitas ist ein unabhängiges Expertenbüro in den Niederlanden, das Anlagebetrug und Kryptobetrug untersucht, die Herkunft und Legitimität von Kryptovermögen feststellt und Sachverständigengutachten für rechtliche Verfahren und Compliance erstellt.

Was bedeutet das, wenn Sie Krypto besitzen?

Wenn Sie Kryptowerte verkauft haben und den Erlös auf Ihr Bankkonto überweisen oder damit eine Immobilie kaufen möchten, kann die Bank, der Makler oder der Notar fragen, woher dieses Geld stammt. Das ist kein Vorwurf, sondern eine gesetzliche Pflicht. Kann ein Verpflichteter seine allgemeinen Sorgfaltspflichten nicht erfüllen, darf er nach § 10 Absatz 9 GwG keine Geschäftsbeziehung begründen oder fortsetzen und keine Transaktion durchführen.

Praxisbeispiel

Jemand verkauft Bitcoin, die vor Jahren gekauft wurden, und möchte den Erlös für den Kauf einer Wohnung verwenden. Die Bank fragt vor der Überweisung, woher das Geld stammt. Mit einer Übersicht über den Kauf, die Wallets und den Verkauf, verknüpft mit der Blockchain, wird der Weg vom Geld zu Krypto und zurück nachvollziehbar.

Mehr zu Geldwäschegesetz (GwG)

Was sind die Sorgfaltspflichten nach dem GwG?

Nach § 10 GwG müssen Verpflichtete unter anderem ihren Vertragspartner identifizieren, klären, ob er für einen wirtschaftlich Berechtigten handelt, Informationen über Zweck und Art der Geschäftsbeziehung einholen, prüfen, ob es sich um eine politisch exponierte Person handelt, und die Geschäftsbeziehung laufend überwachen. Zu dieser Überwachung gehört, soweit erforderlich, auch der Abgleich mit Informationen über die Herkunft der Vermögenswerte.

Warum fragt meine Bank nach der Herkunft meiner Kryptowerte?

Ihre Bank muss Transaktionen in der Geschäftsbeziehung überwachen und prüfen, ob sie zu dem passen, was sie über Sie und Ihre Vermögenswerte weiß. Ein größerer Betrag aus dem Verkauf von Kryptowerten ist für die Bank ohne Unterlagen oft schwer einzuordnen. Sie bittet dann um Nachweise, die zeigen, wie Sie die Kryptowerte erworben und verkauft haben. Das ist eine gesetzliche Pflicht der Bank, kein Urteil über Sie. Deuten Tatsachen auf Geldwäsche hin, muss die Bank dies nach § 43 GwG der FIU beim Zoll melden.

Fallen Krypto-Dienstleister unter das GwG?

Ja. Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen sind nach § 2 Absatz 1 Nummer 2 GwG Verpflichtete. Sie müssen ihre Kunden identifizieren, die Sorgfaltspflichten erfüllen und Verdachtsfälle an die FIU melden. Bei einer Auszahlung von einer Kryptobörse auf ein Bankkonto können deshalb sowohl die Börse als auch die Bank Fragen zur Herkunft stellen.

Wie hilft Paucitas bei einer GwG-Frage zu Krypto?

Paucitas verknüpft Ihr Kryptovermögen mit der Blockchain und mit Ihren eigenen Unterlagen, etwa Auszügen von Kryptobörsen und Bankkonten. So entsteht ein Bericht, den jeder Schritt für Schritt nachvollziehen und verstehen kann, damit die Bank, der Makler oder der Notar die Herkunft des Geldes beurteilen kann. Jede Untersuchung ist maßgeschneidert: Vorab erhalten Sie ein individuelles Angebot, das wir gemeinsam besprechen. Paucitas bietet keine Rechts- oder Steuerberatung.

QuelleDie gesetzliche Grundlage für Sorgfaltspflichten und die Prüfung der Mittelherkunft: Geldwäschegesetz (GwG).

Möchten Sie wissen, was das für Ihre eigene Situation bedeutet? Paucitas schaut unverbindlich mit Ihnen darauf: Rufen Sie uns rund um die Uhr an unter +31 20 244 5774 oder nehmen Sie Kontakt auf.

Ihre eigene Situation

Wenn Sie das lesen, haben Sie wahrscheinlich eine Frage zu Ihrer eigenen Situation. Genau das ist die Arbeit von Paucitas.

Der erste Schritt ist bei uns das Erstgespräch, ein Telefonat, das Sie per Anruf oder über das Kontaktformular vereinbaren. Die Gespräche führen wir auf Deutsch. Im Erstgespräch sehen wir gemeinsam, was sich in Ihrem Fall sachlich feststellen lässt und was Paucitas für Sie untersuchen kann.

Zum Kontaktformular

Warnung: Betrüger geben sich als Paucitas aus! Hier erfahren Sie mehr

Wir sind rund um die Uhr erreichbar unter: