Kryptobesitz übersichtlich für die Krypto-Steuererklärung

Das Wichtigste in Kürze

Für die Krypto-Steuererklärung muss Ihr Kryptobesitz nachvollziehbar sein: welche Guthaben, an welchen Adressen, zu welchem Wert und mit welchen Käufen und Verkäufen im Jahr. Paucitas erstellt eine Jahresübersicht und eine Bestandsaufstellung zum Stichtag, festgehalten in einem Bericht, den Sie oder Ihr Steuerberater verwenden können, auch wenn Börsendaten fehlen. Paucitas liefert die Grundlage und erteilt selbst keine steuerliche Beratung. Rufen Sie uns rund um die Uhr an oder vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.

Aktualisiert:

Paucitas ist ein unabhängiges Expertenbüro in den Niederlanden, das Anlagebetrug und Kryptobetrug untersucht, die Herkunft und Legitimität von Kryptovermögen feststellt und Sachverständigengutachten für rechtliche Verfahren und Compliance erstellt.

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Wer erstellt eine Jahresübersicht meines Kryptovermögens für die Krypto-Steuererklärung?

Paucitas erstellt eine Jahresübersicht: je Stichtag die Guthaben, Adressen und Werte, mit den Transaktionen, die das Jahr nachvollziehbar machen. Diese Übersicht nutzen Sie oder Ihr Steuerberater für die Krypto-Steuererklärung und die Anlage SO. Paucitas liefert die Tatsachen und den Bericht; die steuerliche Bewertung bleibt bei Ihnen oder Ihrem Berater.

Warum Kaufdaten und Haltefristen zählen

Private Veräußerungsgeschäfte mit Kryptowerten fallen unter § 23 EStG; nach Ablauf der Haltefrist von einem Jahr bleibt ein Gewinn steuerfrei. Ob eine Frist abgelaufen ist, lässt sich nur sagen, wenn für jede Einheit klar ist, wann sie gekauft und wann sie veräußert wurde. Überträge zwischen eigenen Wallets sind dabei keine Veräußerung, müssen aber als solche erkennbar sein.

Paucitas führt das gesamte Tracing selbst durch, ohne Tracing-Tools, und prüft jeden Übertrag zwischen Wallets einzeln. So bleibt jede Zeile auf einen Beleg zurückführbar. Welche Methode der Zuordnung steuerlich anzuwenden ist, entscheidet Ihr Steuerberater.

Weiterlesen: der Blog wie Sie die Herkunft Ihres Kryptovermögens für das Finanzamt belegen.

Was ist eine Bestandsaufstellung zum Stichtag?

Eine Bestandsaufstellung hält fest, welche Kryptowerte Sie zum Stichtag besaßen, an welchen Adressen und zu welchem Wert. Für die Krypto-Steuererklärung ist der Stichtag in der Regel der 31.12. Paucitas rekonstruiert das über die Blockchain und verbindet es mit Ihren Daten der Krypto-Börse, sodass die Übersicht überprüfbar ist.

Was eine Bestandsaufstellung überprüfbar macht
  • je Wallet und je Börse ein Anfangsbestand, die Bewegungen und ein Endbestand;
  • je Zeile eine Fundstelle: eine Adresse, ein Börsenkonto oder ein Transaktions-Hash;
  • je Wert ein Kurs mit Datum und Quelle;
  • eine gesonderte Erläuterung zu Staking, Airdrops und Überträgen zwischen eigenen Wallets.

Weiterlesen: der Blog warum Sie mit dem Erfassen nicht bis zur nächsten Steuererklärung warten.

Das Finanzamt fordert Auskunft über meine Kryptowerte, was liefere ich?

Bei einem Auskunftsersuchen will das Finanzamt sehen, woher Ihre Kryptowerte stammen und wie viel Sie zum Stichtag besaßen. Paucitas erfasst Herkunft und Bestände und hält das in einem Bericht fest, den das Finanzamt überprüfen kann. Sie oder Ihr Steuerberater beantworten das Ersuchen mit diesem Bericht als Grundlage.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein zusammengesetztes Beispiel mit geänderten Details: Eine Frau erhielt Rückfragen zu Kryptowerten, die sie seit 2017 auf drei Börsen gehalten hatte; eine davon gab es nicht mehr. Paucitas rekonstruierte Ein- und Auszahlungen über die Blockchain, verband sie mit ihren Kontoauszügen und stellte die Bestände je Stichtag zusammen. Ihr Steuerberater beantwortete das Ersuchen mit dem Bericht als Anlage.

Weiterlesen: der Blog die Rückfragen, die zu Kryptowerten in der Steuererklärung wiederkehren.

Wie erfasse ich Kryptobesitz meines Unternehmens übersichtlich?

Für eine GmbH oder einen Gesellschafter-Geschäftsführer unterscheiden wir Privatbesitz und Betriebsvermögen und erfassen die Bestände je Stichtag. Das schließt an den Jahresabschluss und die Steuererklärung an. Paucitas liefert die Übersicht und die Grundlage; die Verbuchung und die Beratung liegen bei Ihrem Steuerberater.

Privat- und Betriebsvermögen sauber trennen

In der Praxis liegen private und betriebliche Kryptowerte oft auf denselben Börsenkonten oder wurden zwischen Wallets hin und her übertragen. Paucitas ordnet jede Adresse und jedes Konto einer Seite zu und dokumentiert die Überträge zwischen beiden mit Hash und Datum. Wo eine Zuordnung nicht eindeutig ist, steht das als offener Punkt im Bericht, damit Ihr Steuerberater ihn klären kann.

Weiterlesen: der Blog Kryptowerte in der Unternehmensbilanz belegen.

Was ändert sich mit DAC8 ab dem 01.01.2026?

Mit DAC8 teilen Krypto-Dienstleister ab dem 01.01.2026 Daten über Nutzer und Transaktionen mit den Steuerbehörden innerhalb der EU. Ihre Angaben und die geteilten Daten müssen dann zueinander passen. Eine nachvollziehbare Jahresübersicht und eine Bestandsaufstellung helfen, diese Übereinstimmung belegbar zu machen.

Was DAC8 für Ihre Unterlagen bedeutet

Die Börse meldet, was sie in ihren eigenen Büchern sieht. Überträge auf eigene Wallets außerhalb der Börse erscheinen dort als Abgang, obwohl die Kryptowerte weiterhin Ihnen gehören. Ohne eigene Übersicht kann so eine Lücke zwischen Meldung und Erklärung entstehen. Eine Jahresübersicht, die diese Überträge mit Hash und Zieladresse belegt, schließt die Lücke nachvollziehbar.

Siehe auch: der Blog was die Meldepflicht nach DAC8 ab 2026 für Sie bedeutet.

Welche Unterlagen brauchen wir für die Jahresübersicht?

Je vollständiger die Ausgangsdaten sind, desto weniger muss rekonstruiert werden. In der Regel genügen die Exporte Ihrer Börsen, eine Liste Ihrer Adressen und Ihre Kontoauszüge. Fehlen Teile davon, wird die Lücke benannt und, soweit über die Blockchain möglich, geschlossen.

Die Unterlagen im Einzelnen
  • die Transaktions- und Handelsexporte Ihrer Krypto-Börsen für das betreffende Jahr, möglichst als CSV;
  • eine Liste Ihrer eigenen Adressen oder die öffentlichen Schlüssel der Wallets, die Sie zum Stichtag gehalten haben;
  • Belege über Ein- und Auszahlungen in Euro, also Kontoauszüge oder Zahlungsbestätigungen;
  • Angaben zu Staking, Lending, Airdrops und Mining, soweit vorhanden;
  • bei Betriebsvermögen zusätzlich die Zuordnung, welche Adressen dem Unternehmen und welche privat gehören.

Was sich nicht belegen lässt, steht als offener Punkt im Bericht und wird nicht geschätzt. Geben Sie niemals Ihre Seed-Phrase oder private Schlüssel weiter; für die Übersicht sind sie nicht nötig.

Weiterlesen: die Blogs wie Sie die Herkunft Ihres Kryptovermögens nachweisen und warum eine Bank plötzlich nach der Herkunft Ihrer Krypto fragt.

Was tun, wenn Börsendaten fehlen oder die Börse geschlossen ist?

Dann bleibt die Blockchain als Quelle. Ein- und Ausgänge Ihrer Adressen sind dort dauerhaft festgehalten, mit Zeitstempel und Betrag. Daraus lässt sich der Bestand zum Stichtag rekonstruieren, auch wenn die Börse selbst keine Auskunft mehr gibt.

Wo die Blockchain an Grenzen stößt

Was die Blockchain nicht zeigt, ist der Handel innerhalb einer Börse, denn dieser läuft in deren eigenen Büchern. Wo solche internen Vorgänge fehlen, wird der belegbare Rahmen beschrieben: welcher Betrag eingezahlt wurde, welcher wieder abfloss und welcher Bestand zum Stichtag on-chain nachweisbar ist. Diese Abgrenzung gehört ausdrücklich in den Bericht, damit Ihr Steuerberater weiß, worauf er sich stützt.

Externe QuellePrivate Veräußerungsgeschäfte regelt § 23 EStG. Die Mitwirkungspflicht gegenüber dem Finanzamt steht in § 90 AO, die Aufbewahrungspflichten in § 147 AO.

Häufige Fragen

Muss ich Kryptowerte in der Krypto-Steuererklärung angeben, wenn ich nichts verkauft habe?

Ohne Veräußerung entsteht kein privates Veräußerungsgeschäft. Fragt das Finanzamt nach Ihrem Bestand, ist eine nachvollziehbare Aufstellung dennoch sinnvoll. Die steuerliche Beurteilung nimmt Ihr Steuerberater vor.

Wie weit zurück lässt sich mein Kryptobestand rekonstruieren?

On-chain grundsätzlich bis zur ersten Transaktion einer Adresse. Die Grenze liegt nicht im Alter der Daten, sondern darin, ob sich Ihre Adressen eindeutig zuordnen lassen.

Was kostet eine Jahresübersicht und wie lange dauert sie?

Das richtet sich nach der Anzahl der Adressen, Börsen und Transaktionen. Das Erstgespräch ist kostenlos; Sie erhalten vorab ein individuelles Angebot. Die Bearbeitung dauert von einem Tag bis etwa zwei Wochen.

Ersetzt der Bericht eine Steuerberatung?

Nein. Paucitas stellt die Tatsachen fest und dokumentiert sie. Die steuerliche Einordnung und die Abgabe der Erklärung bleiben bei Ihnen oder Ihrem Steuerberater.

Kann ich den Bericht beim Finanzamt einreichen?

Ja. Der Bericht ist so aufgebaut, dass ein Dritter die Herleitung nachvollziehen kann: Quellen, Adressen, Beträge und Stichtage sind benannt.

Was können Sie jetzt tun?

Eine unübersichtliche Krypto-Buchhaltung beunruhigt viele, besonders wenn ein Schreiben vom Finanzamt kommt. Melden Sie sich gern; wir schauen gemeinsam, was nötig ist, und sagen Ihnen ehrlich, was machbar ist.

Rufen Sie uns rund um die Uhr an unter +31 20 244 5774, nutzen Sie das Kontaktformular (Sie hören innerhalb von 1 bis 3 Stunden von uns) oder schreiben Sie uns eine E-Mail (Antwort innerhalb von 24 Stunden, meist am selben Tag). Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich; Sie erhalten vorab ein individuelles Angebot.

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Wenn Sie das lesen, haben Sie wahrscheinlich eine Frage zu Ihrer eigenen Situation. Genau das ist die Arbeit von Paucitas.

Der erste Schritt ist bei uns das Erstgespräch, ein Telefonat, das Sie per Anruf oder über das Kontaktformular vereinbaren. Die Gespräche führen wir auf Deutsch. Im Erstgespräch sehen wir gemeinsam, was sich in Ihrem Fall sachlich feststellen lässt und was Paucitas für Sie untersuchen kann.

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